5.3 Data Governance
Resources are missing for this theme.
Nach unserer Erfahrung aus zahlreichen Projekten scheitert ein Großteil an mangelhaften Daten. Mit einer Data Governance setzen Sie wirksame Leitplanken, erhöhen die Qualität Ihrer Daten und stärken die Kompetenzen Ihrer Teams im Umgang damit.
Sie definiert Rollen, Prozesse und Verantwortlichkeiten, um Daten konsistent zu erfassen, zu verarbeiten und zu speichern. Darüber hinaus umfasst sie Module für Qualitätsmanagement, Datenschutz und Datensicherheit.
Zentrale Themen der Data Governance:
- Data Quality: Regeln und Prozesse zur Sicherstellung zuverlässiger, konsistenter Daten.
- Data Stewardship: Definition von Rollen und Verantwortlichkeiten für den Umgang mit Daten im Unternehmen.
- Data Protection and Compliance: Einhaltung gesetzlicher Vorschriften [z. B. DSGVO] sowie Standards für Sicherheit und Datenschutz.
- Data Management: Strukturierte Verwaltung des gesamten Datenbestands, von der Erfassung über die Speicherung bis zur Archivierung.
- Data Architecture: Technische und organisatorische Rahmenbedingungen für die Integration und Nutzung verschiedener Datenquellen.
Vielleicht existieren solche Regeln in Ihrem Unternehmen bereits. Dennoch ist es wichtig, dass die Verantwortlichen bei der Implementierung von Standardisierungen mit einbezogen werden. So stellen wir von Beginn an sicher, dass alle Beteiligten sich bei der Entwicklung einbringen können.
Datenschutz: Schutz personenbezogener Daten vor unbefugter Nutzung, geregelt durch gesetzliche Vorgaben wie die DSGVO. Betrifft die Rechte der betroffenen Personen.
Datensicherheit: Technische und organisatorische Maßnahmen, um Daten vor Verlust, Manipulation oder unbefugtem Zugriff zu schützen (z. B. Verschlüsselung, Zugriffsrechte, Backups).