6.1 Die Aufgaben des betrieblichen Marktforschers
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Die Kernaufgaben der betrieblichen Marktforschung bleiben bestehen. Der Research Tech Stack unterstützt sie, und sie lassen sich in fünf Schwerpunkte fassen.
Quellen bewerten
Sie entscheiden, welche Institute, Panels und Studien für das Unternehmen relevant sind, und prüfen, wie verlässlich sie sind. Dabei stellen Sie sich zum Beispiel diese Fragen:
- Welche Daten sind für das Unternehmen relevant?
- Welche Institute liefern Syndicated Data?
- Welche Studien gibt es bereits?
- Wo liegen die Vergleichswerte?
Je klarer Recherche und Studiendesign sind, desto sauberer lassen sich die Daten später verarbeiten.
Richtigkeit der Daten prüfen
Unternehmen hatten noch nie so viele Daten wie heute. Vieles davon ist für Entscheidungen jedoch nicht brauchbar. Mit KI-generierten Inhalten steigt zudem das Risiko, dass Daten verfälscht sind. Die Marktforschung gilt als glaubwürdig, deshalb wiegt diese Aufgabe besonders schwer. Eine falsche Zahl in einem Report kostet Vertrauen, und Entscheidungsträger verlieren den Glauben an die Daten. Die Technik unterstützt mit Plausibilitätschecks und nachvollziehbaren Prozessen. Die Prüfung selbst bleibt Ihre Aufgabe.
Bedarf an Daten definieren
Sie legen fest, welche Fragen das Unternehmen beantwortet haben möchte und welche Daten dafür gebraucht werden. Anfragen aus den Fachbereichen werden nicht mehr einzeln zusammengesucht, sondern auf Basis einer klaren Datenbasis beantwortet.
Festlegen, welche Daten genutzt werde
Die Verarbeitung läuft automatisiert ab. Welche Rohdaten verarbeitet werden und ins Data Warehouse gelangen, bestimmen Sie. Ob Kalenderwochen einheitlich zugeordnet oder Markennamen zusammengeführt werden, entscheidet die Fachlichkeit.
Zugriff erteilen und verwalten: Ihr Masterkey
Sie entscheiden, welche Abteilung welche Daten einsehen und später nutzen darf. Ihre Rohdaten sind sicher, weil Sie bestimmen, wer sie bearbeiten und einsehen kann. Zugriffe lassen sich bei Bedarf jederzeit anpassen, und Sie behalten den Überblick, wer welche Daten nutzt.
Kurz erklärt: Der Masterkey
Ein Masterkey ist der zentrale Schlüssel zu Ihren Daten. Sie legen fest, welche Abteilung welche Daten einsehen und nutzen darf. Das gilt auch dann, wenn Daten aus mehreren Instituten und Studien zusammenkommen. So bleiben Ihre Rohdaten geschützt, und Sie behalten den Überblick, wer welche Daten verwendet.